Definition
Durchschnittliche Betrugsdauer bezeichnet die durchschnittliche Zeitspanne zwischen Beginn und Aufdeckung eines Betrugsfalls.
Kontext
Die durchschnittliche Betrugsdauer ist eine zentrale Kennzahl im Fraud Risk Management und wird häufig im Rahmen von Betrugskennzahlen (Fraud KPI) sowie durch Interne Revision und Compliance analysiert. Sie ermöglicht Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von Internen Kontrollen und Aufdeckungsmechanismen.
Bedeutung
Eine kurze durchschnittliche Betrugsdauer weist auf effektive Kontrollen und schnelle Aufdeckung hin, während lange Zeiträume auf Schwächen im Kontroll- und Überwachungssystem hindeuten.
Beispiel
Betrug wird nach 14 Monaten entdeckt.
Quellen
Zitierempfehlung
wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Durchschnittliche Betrugsdauer", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/average-fraud-duration/, abgerufen am 18.04.2026.
