Beweiskette (Chain of Custody)

Definition

Beweiskette (Chain of Custody) bezeichnet die lückenlose Dokumentation aller Zugriffe, Transfers und Aufbewahrungsschritte von Beweismitteln über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Kontext

Die Beweiskette (Chain of Custody) ist ein zentrales Element in der Forensik, bei internen Untersuchungen sowie in straf- und zivilrechtlichen Verfahren. Sie stellt sicher, dass Beweismittel jederzeit eindeutig zuordenbar, unverändert und nachvollziehbar behandelt wurden.

Bedeutung

Eine intakte Beweiskette (Chain of Custody) ist entscheidend für die Verwertbarkeit von Beweismitteln, da sie Manipulationsvorwürfe verhindert und die Integrität der Beweise sicherstellt.

Beispiel

Protokollierte Übergabe von Datenträgern.

Quellen

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Beweiskette (Chain of Custody)", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/chain-of-custody/, abgerufen am 18.04.2026.