Risikobelastung kritischer Prozesse

Definition

Die Risikobelastung kritischer Prozesse beschreibt den Anteil oder die Identifikation von Geschäftsprozessen mit erhöhtem Betrugs- oder Compliance-Risiko innerhalb einer Organisation.

Kontext

Die Risikobelastung kritischer Prozesse wird im Rahmen von Fraud Risk Assessment und Risikoanalysen bestimmt und steht in engem Zusammenhang mit Internen Kontrollen sowie der Priorisierung von Überwachungs- und Prüfaktivitäten. Typische Hochrisikobereiche sind Beschaffung, Zahlungsprozesse oder Stammdatenpflege.

Bedeutung

Sie ermöglicht eine risikobasierte Steuerung und gezielte Allokation von Ressourcen, indem besonders exponierte Prozesse priorisiert überwacht und kontrolliert werden.

Beispiel

Einkauf als Hochrisikoprozess.

Quellen

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Risikobelastung kritischer Prozesse", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/high-risk-process-exposure/, abgerufen am 18.04.2026.