Betrugsschema

Definition

Ein Betrugsschema ist ein wiederkehrendes Vorgehensmuster zur Begehung und Verschleierung von Betrug.

Kontext

Betrugsschemata sind ein zentrales Analysekonzept im Bereich Occupational Fraud und werden im Rahmen von Fraud Risk Assessments sowie bei Fraud Detection Methods systematisch genutzt. Sie dienen der Kategorisierung typischer Vorgehensweisen, etwa in den Bereichen Vermögensveruntreuung, Korruption oder Bilanzmanipulation.

Bedeutung

Die Kenntnis typischer Betrugsschemata ermöglicht eine gezielte Ausgestaltung von Kontrollen, Präventionsmassnahmen und Detektionsmechanismen, da viele Betrugsfälle strukturell ähnlichen Mustern folgen.

Beispiel

Scheinlieferanten werden angelegt und über gefälschte Rechnungen bezahlt.

Quellen

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Betrugsschema", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/occupational-fraud-scheme/, abgerufen am 18.04.2026.