Rundlaufgeschäfte

Definition

Scheintransaktionen ohne wirtschaftlichen Gehalt.

Kontext

Rundlaufgeschäfte treten häufig im Zusammenhang mit Bilanzmanipulation und Umsatzdarstellung auf und stehen in engem Zusammenhang mit Fehlbewertung von Vermögenswerten, Fehlerhafter Offenlegung sowie Managementbetrug. Sie kommen insbesondere in komplexen Konzernstrukturen oder bei verbundenen Parteien vor.

Bedeutung

Dienen der künstlichen Darstellung von Umsatz, Liquidität oder Geschäftstätigkeit und verfälschen die wirtschaftliche Realität.

Beispiel

Gegenseitige Rechnungsstellung ohne Leistung.

Quellen

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Rundlaufgeschäfte", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/round-tripping/, abgerufen am 18.04.2026.