Definition
Repressalien gegen Hinweisgebende bezeichnen jede Form von Benachteiligung oder Sanktion gegenüber Personen, die Missstände oder Fehlverhalten melden.
Kontext
Repressalien treten im Zusammenhang mit Hinweisen und Meldungen sowie der Nutzung von Hinweisgebersystemen auf und stehen im Spannungsfeld von Unternehmenskultur, Compliance und arbeitsrechtlichem Schutz. Sie sind eng verknüpft mit regulatorischen Anforderungen, insbesondere im Rahmen der Hinweisgeberschutzgesetzgebung.
Bedeutung
Repressalien untergraben die Wirksamkeit von Hinweisgebersystemen erheblich, da sie potenzielle Meldende abschrecken und somit die Aufdeckung von Betrug und Fehlverhalten erschweren.
Beispiel
Degradierung nach einer Meldung.
Quellen
Zitierempfehlung
wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Repressalien gegen Hinweisgebende", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/whistleblower-retaliation/, abgerufen am 18.04.2026.
