Betrug (Fraud)

Definition

Betrug bezeichnet jede vorsätzliche Täuschung oder Irreführung mit dem Ziel, sich selbst oder Dritten einen unrechtmässigen Vorteil zu verschaffen oder einen anderen zu schädigen.

Kontext

Betrug ist ein übergeordneter Begriff für verschiedene wirtschaftskriminelle Handlungen und umfasst insbesondere Vermögensveruntreuung, KorKorruptiond Bilanzbetrug. Er tritt in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten auf, etwa durch Mitarbeitende (OccOccupational Frauddurch externe Parteien oder in kollusiven Strukturen. Betrug steht in engem Zusammenhang mit internen Kontrollsystemen, Governance-Strukturen und Risikoanalysen und ist ein zentrales Element der Wirtschaftsforensik.

Bedeutung

Betrug führt zu direkten finanziellen Verlusten, Reputationsschäden und rechtlichen Konsequenzen. Seine Prävention und Aufdeckung sind zentrale Ziele von internen Kontrollen, Compliance-Systemen und forensischen Untersuchungen.

Beispiel

Ein Mitarbeitender manipuliert Rechnungen oder Zahlungsprozesse, um sich unrechtmässig Geld zuzueignen.

Quellen

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Betrug (Fraud)", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/fraud/, abgerufen am 25.03.2026.