Definition
Kickback eines Lieferanten bezeichnet verdeckte Rückvergütungen oder Vorteile, die ein Lieferant an Mitarbeitende gewährt, um geschäftliche Entscheidungen unzulässig zu beeinflussen.
Kontext
Kickbacks von Lieferanten treten typischerweise im Beschaffungsprozess auf und stehen in engem Zusammenhang mit Korruption, Interessenkonfliktbasierter Korruption und schwachen Internen Kontrollen. Sie entstehen häufig bei mangelnder Funktionstrennung (Segregation of Duties) und unzureichender Überwachung von Lieferantenbeziehungen.
Bedeutung
Kickbacks von Lieferanten führen zu verzerrten Beschaffungsentscheidungen, überhöhten Preisen und Qualitätsverlusten und stellen ein erhebliches Compliance- und Betrugsrisiko dar.
Beispiel
Ein Lieferant zahlt Provisionen an den Einkäufer für Aufträge.
Quellen
Zitierempfehlung
wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Kickback eines Lieferanten", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/kickback-vendor/, abgerufen am 18.04.2026.
