Kunden-Sorgfaltspflichten (Customer Due Diligence, CDD)

Definition

Sorgfaltspflichten (CDD) bezeichnen die risikobasierte Prüfung von Kunden, Transaktionen und Geschäftsbeziehungen zur Identifikation, Bewertung und Überwachung von Risiken.

Kontext

CDD ist ein zentraler Bestandteil der Geldwäschereibekämpfung (AML) und steht in engem Zusammenhang mit Kundenidentifikation (KYC) sowie Enhanced Due Diligence (EDD). Es wird insbesondere bei der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen und im Rahmen laufender Überwachung angewendet.

Bedeutung

CDD ermöglicht eine risikoadäquate Steuerung von Kontrollen und stellt sicher, dass Prüfintensität und Überwachung dem jeweiligen Risikoprofil entsprechen.

Beispiel

Erhöhte Prüfung bei Hochrisikokunden.

Zitierempfehlung

wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Kunden-Sorgfaltspflichten (Customer Due Diligence, CDD)", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/customer-due-diligence-cdd/, abgerufen am 18.04.2026.