Definition
Die Meldepflicht an Behörden bezeichnet die gesetzliche Verpflichtung, bestimmte Sachverhalte oder Verdachtsfälle an zuständige Aufsichts- oder Strafverfolgungsbehörden zu melden.
Kontext
Meldepflichten sind ein zentraler Bestandteil von Geldwäschereibekämpfung (AML), Compliance und regulatorischer Aufsicht. Sie stehen in engem Zusammenhang mit Kundenidentifikation (KYC), Enhanced Due Diligence (EDD) sowie internen Melde- und Kontrollprozessen. Typische Anwendungsfälle sind Verdachtsmeldungen bei Geldwäsche oder Sanktionsverstössen.
Bedeutung
Die Einhaltung von Meldepflichten ist rechtlich zwingend; Verstösse können zu erheblichen Sanktionen, strafrechtlicher Verfolgung und Reputationsschäden führen.
Beispiel
Verdachtsmeldung an Geldwäschestelle.
Zitierempfehlung
wirtschaftsforensik.ch Redaktion: "Meldepflicht an Behörden", in: Glossar, wirtschaftsforensik.ch, https://wirtschaftsforensik.ch/glossar/regulatory-reporting-obligation/, abgerufen am 18.04.2026.
